iPhone und iPads absichern

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iOS gilt landläufig als sicher – und das ist es auch größtenteils. Dennoch gibt es einige Handgriffe, die die Gefahr reduzieren, dass die Daten des Geräts verloren gehen oder sogar in fremde Hände geraten.

Code-Sperre aktivieren Bereits die Grundkonfiguration aktiviert Touch ID und einen Passcode. Der Fingerabdruck hat vor allem die Aufgabe, einen komfortablen Zugang im Alltag zu ermöglichen und das mit langen und sicheren Passcodes zu kombinieren. Die bestehen bei aktuellen iOS-Versionen allerdings nur aus sechs Ziffern. Hardcore-Security-Nerds empfehlen natürlich die Verwendung möglichst langer Codes aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, was allerdings reichlich unbequem ist. Ein guter Kompromiss besteht darin, unter „Codeoptionen/Eigener numerischer Code“ acht oder mehr Ziffern einzustellen, die auf der Zahlentastatur immer noch gut einzugeben sind.

Da man dank Touch ID den Passcode nur selten eingeben muss, ist die Gefahr hoch, dass man ihn vergisst und dann beim nächsten Neustart in zwei Monaten ein ernstes Problem hat. Schreiben Sie den Code unbedingt auf und verwahren Sie den Zettel sicher bei Ihren wichtigen Dokumenten.

In den Einstellungen sollte man außerdem überprüfen, ob unter iCloud „Mein iPhone suchen“ aktiv ist. Über diese Funktion kann man ein verlegtes iPhone aufspüren, indem man sich dessen Position anzeigen oder es einen Ton abspielen lässt. Der Modus „Verloren“, den man über iCloud.com aktivieren kann, sperrt es und zeigt dem Finder eine frei einstellbare Nachricht an. Optional kann man eine komplette Löschung nach 10 Fehleingaben des Passcodes einstellen. Wenn man unter „Allgemein/Einstellungen“ das Intervall für die automatische Bildschirmsperre möglichst kurz setzt – also etwa eine Minute – dann ist die Gefahr gering, dass ein Dieb oder Finder auf die Daten zugreifen kann.

Apple-ID absichern Zentraler Angelpunkt der Datensicherheit im Apple-Universum ist das Passwort zur AppleID. Wer das kennt, kann im Zweifelsfall auf nahezu alle Daten zugreifen – also etwa die in der iCloud gesicherten Bilder oder das standardmäßig dort abgelegte iPhone- Backup, das fast alle Daten des Geräts vorhält. Wählen Sie hierfür ein richtig gutes Passwort, das Sie ebenfalls aufschreiben. Die von Apple angebotene, optionale Zweifaktor-Authentifizierung bietet zusätzlichen Schutz, den man durchaus in Anspruch nehmen sollte.Datenschutz-Einstellungen prüfen Zwischendurch lohnt es sich, immer mal wieder einen Blick in die Datenschutz-Einstellungen von iOS zu werfen. Dort können Sie nicht nur nachsehen, welche Apps sich Zugriffsrechte auf Kontakte, Position, Kamera, Mikrofon und weitere Ressourcen besorgt haben, sondern ihnen diese auch einfach wieder entziehen. Außerdem versteckt sich ganz unten auch die Option, Werbung das „Ad-Tracking“ zu untersagen und die Ad-ID zu ändern, über die Anzeigenvermarkter Werbung personalisieren.

Backup lokal verschlüsseln Wichtig ist es, regelmäßige Backups zu erstellen. Das geht am komfortabelsten mit der iCloud. Dann liegen aber auch alle Daten in der Cloud. Sie sind dort über Ihre Apple-ID für Apple greifbar und damit für alle, denen Apple Zugang gewährt. Wer das nicht mag, setzt lieber auf ein lokales Backup via iTunes. Das Backup sollte unbedingt verschlüsselt sein, weil sonst schon ein Trojaner auf dem PC reicht, um all diese Daten zu ernten. Ein verschlüsseltes Backup hat einen weiteren Vorteil: Da es auch die sonst nicht gesicherten Geheimnisse enthält, muss man nach einer Wiederherstellung die Passwörter für WLAN, E-Mail und andere Zugänge nicht neu eingeben.

Für das Backup-Passwort gilt übrigens noch mehr als für alle anderen: Unbedingt aufschreiben und sicher verwahren!. Sie können nämlich jahrelang Backups durchführen, ohne das Passwort je wieder einzugeben. Wenn Sie dann die gesicherten Daten etwa auf einem neuen Gerät einspielen wollen, kommt plötzlich wie aus heiterem Himmel die Frage nach einem Passwort, das Sie vor zwei Jahren gesetzt und dann nie wieder benutzt haben. Wer kein Elefantengedächtnis hat, wird dann sehr froh über einen Notizzettel in der Ablage für wichtige Dokumente sein.

Risiko Jailbreak vermeiden Abschließend sei festgehalten, dass es völlig unsinnig ist, mit Hilfe eines Jailbreaks die Sicherheit von iOS-Geräten verbessern zu wollen. Zum einen stammt die Jailbreak Software fast immer aus dubiosen Quellen und niemand weiß so genau, was die mit allerhöchsten Rechten auf Ihrem Gerät anstellt. Zum anderen setzen Jailbreaks wichtige Sicherheitsmechanismen des Systems außer Kraft. Nicht umsonst stürzen sich

By Meta-Thrunks!

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