Die Tor-Zentrale für zu Hause

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Wer über viele verschiedene Geräte im Haushalt im Tor-Netzwerk surfen will, muss nicht auf jedem das Browser-Bundle installieren. Ein zentraler Tor-Proxy auf einem Minirechner ist schnell eingerichtet.

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Ein zentraler Anlaufpunkt zu Hause für einen Eintritt ins Tor-Netzwerk ist nicht nur schnell eingerichtet, sondern erspart auch die vielfache Installation eines Tor-Browsers auf vielen Geräten. Ein solcher Tor-Proxy lässt sich auch auf Minirechnern installieren, etwa einem Raspberry Pi. Besonders geeignet ist dafür der Cubox-i, denn der kleine Würfel hat bereits ein integriertes WLAN-Modul. Dank seiner Größe kann er auch unterwegs mitgenommen werden. Die nach der folgenden Anleitung beschriebene Konfiguration lässt sich ohne Anpassungen fast überall nutzen, sofern eine LAN-Verbindung verfügbar ist.

Eines vorweg: Mit einem normalen Browser statt mit dem dafür konzipierten Tor-Browser im Tor-Netzwerk zu surfen, erfordert zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen, etwa die grundsätzliche Nutzung verschlüsselter Verbindungen und des Inkognito-Modus. Außerdem ist die Datenübertragung im Tor-Netzwerk deutlich langsamer als im normalen Netz.

Mit dem Tor-Proxy zu etwas mehr Anonymität

Es gibt aber auch Vorteile, wenn Tor als Proxy eingerichtet wird, etwa dass automatisch auch Verbindungen zum E-Mail-Server oder anderen Diensten über das Tor-Netzwerk laufen. Aber auch hier sollten nur verschlüsselte Ende-zu-Ende-Verbindungen genutzt werden, denn spätestens beim Verlassen des Tor-Netzwerks über dessen Exit-Knoten fällt dessen interne Verschlüsselung weg. Ein VPN kann unser Tor-Proxy nicht ersetzen, wohl aber in Kombination mit HTTPS und anderen verschlüsselten Diensten oder auch zusammen mit VPN für mehr Anonymität sorgen.

Unsere Anleitung bezieht sich zwar auf den Cubox-i, lässt sich aber auch auf anderen Rechnern umsetzen, etwa dem Raspberry Pi oder dem Banana Pi. Einzige Voraussetzung ist ein entsprechendes WLAN-Modul, das sich als Access Point nutzen lässt.

Quelle: Golem.de

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