Debian samt Software installieren

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Für das Cubox-i hat der Entwickler Igor Pecovnik entsprechende Debian-Versionen erstellt. Wir nutzen sein vorgefertigtes Image von Debian Wheezy, das auf dem Cubox-i äußerst stabil läuft. Eine Version mit dem aktuellen Debian Jessie gibt es ebenfalls. Hier hatten wir noch Probleme, die bis zum Einfrieren des Systems reichten. Die Distributionen werden aber laufend aktualisiert, mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Fehler ziemlich bald behoben. Wer will, kann das Image aus den aktuellen Quellen direkt erstellen lassen. Auf der entsprechenden Git-Hub-Seite gibt es dazu eine Anleitung. Das vorgefertigte Image lässt sich von der Webseite des Entwicklers herunterladen.

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Eine 8 GByte große SD-Karte reicht völlig aus, um darauf langfristig einen Tor-Proxy zu betreiben. Pecovniks Image befindet sich in einer Zip-Datei, die zunächst entpackt werden muss. Das Raw-Image muss unter Linux und OS X mit dem Befehl dd auf die SD-Karte geschrieben werden. Für Windows-Nutzer hat Pecovnik das Werkzeug Imagewriter beigelegt. Wer anschließend ohne großen Aufwand die etwa 2 GByte große Partition auf die gesamte Kapazität der SD-Karte vergrößern will, kann dafür Gparted nutzen. Windows- und OS-X-Nutzer müssen das Live-Image verwenden, das auch auf USB-Sticks installiert werden kann. Unter Linux lässt sich Gparted meist über die Softwarequellen installieren.

Nach dem ersten Neustart

Nach dem ersten Start erscheint die per DHCP automatisch vergebene IP-Adresse, die zunächst notiert werden sollte. Anschließend erfolgt das erste Login als Benutzer Root mit dem Standardpasswort 1234. Sofort erscheint die Aufforderung, dieses Passwort zu ändern, dem sinnvollerweise nachgekommen werden muss. Hier gilt noch das englische Tastaturlayout, was berücksichtigt werden muss, wenn das Passwort Sonderzeichen enthält.

Nach dem ersten Login wird zuerst ein neuer Benutzer angelegt. Dazu wirdadduser “Benutzername” eingegeben und anschließend ein weiteres Passwort für diesen Benutzer. Wer will, kann noch die Superuser-Erweiterung Sudo mit apt-get install sudo installieren und danach mit adduser “Benutzername” sudo den frisch angelegten Benutzer der Sudo-Gruppe hinzufügen. Anschließend folgt eine erneute Anmeldung, damit die Änderung greift. Die aktuelle IP-Adresse lässt sich dann nochmals mit dem Befehl sudo ifconfig auslesen.

Entfernt verwalten

Danach kann die kleine Kiste von einem entfernten Rechner verwaltet und ohne Monitor, Tastatur und Maus in eine Ecke gestellt werden. Von Linux oder OS X aus lässt sich der Cubox-i über SSH per Terminal steuern und unter Windows kann dafür das Hilfsprogramm Putty genutzt werden. Der Zugang erfolgt mit dem zuvor eingerichteten Benutzer, etwa mit ssh -l “Benutzername” “IP-Adresse”. Befehle, die mit Administratorrechten ausgeführt werden müssen, erfolgen mit vorangestelltem su oder sudo.

Beim Einloggen von einem externen Linux-Rechner übernimmt das Debian-System meist automatisch dessen Tastaturlayout. Dennoch sollte der Zeichensatz mit sudo dpkg-reconfigure locales auf de_DE.UTF-8 UTF-8 umgestellt werden. Die Konfiguration der Tastatur lässt sich mit apt-get install keyboard-configurationnachholen. Schließlich muss noch die Zeitzone eingerichtet werden. Dafür wird der Befehl sudo dpkg-reconfigure tzdata gestartet. Dieser letzte Schritt ist wichtig, damit das Tor-Netzwerk korrekt funktioniert.

Quelle: Golem.de

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